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  • Die Zukunft des Copyrights – oder: Welche Geschäftsmodelle funktionieren im Internet?

    Die Zukunft des Copyrights im Internet ist ungewiss: denn digitale Güter haben ganz besondere Eigenschaften. Jeder kann sie in Sekundenschnelle kopieren – Copyright adieu. Andererseits schaffen diese Kopien Wohlfahrtsgewinne und erhöhen die Konsumentenrente.
    Soll man nun also für oder gegen das Copyright sein? Eine gute Frage, die Rasmus Fleischer auf Cato Unbound diskutiert. Angesichts des digitalen [...]

  • Freeconomics 101: Die Zukunft ist kostenlos, monopolistisch und komplex

    Chris Andersons neues Buch “Free” (das erst im Jahr 2009 erscheint) schlägt bereits hohe Wellen. Denn sein Freeconomics-Modell stößt auch auf Kritik (Danke an Alex für den Hinweis). Denn was Volkswirte und Ökonomen schon länger wissen, spricht sich auch zunehmend in Webkreisen herum. Modelle, die kostenseitig von einer enormen Fixgrössendegression und absatzseitig von Netzwerkeffekten profitieren, [...]

  • Die Zukunft ist kostenlos

    Im Internet ist kein Geld zu verdienen. Denn der Preis der überwiegenden Mehrheit der angebotenen Dienste und Güter ist Null. Das müssen selbst erfahrene Inhalteanbieter und Contentproduzenten, von den Musiklabels bis hin zu den Enzyklopedieverlagen, am eigenen Leib erfahren. Also Hände weg vom Internet?
    Keineswegs. Denn die Antworten auf die Kostenlosmentalität der User werden gerade entwickelt [...]

  • You’ll never have to leave facebook – wie Facebook viele süchtig und wenige zu Millionären macht

    Facebook macht süchtig – das habe ich am Beispiel einer Freundin erfahren. Es ist unglaublich wie Menschen sich plötzlich verändern und wie intensiv sie plötzlich ein Social Network nutzen. Sofort werden Freunde eingeladen, Dutzende der über 7000 Facebook Apps installiert und der “Wall” der anderen mit Nachrichten tapeziert.
    Facebook und seine auf einer Offenen Plattform-Strategie entwickelten [...]

  • Open Social – oder was Google und XING gegen Facebook tun wollen

    Der Datenaustausch zwischen Social Networks ist meist kaum möglich – und Firmen wie Facebook schaffen es so, immer mehr User in ihren Walled Garden zu locken. Dort verweilen die User gerne sehr lange – verwöhnt von jeder Menge Killer-Features wie z.B. Widgets, Mini-RSS-Feeds und vielen tollen und lustigen Geschenke-GIFs.
    Doch viele Player und Facebook-Mitbewerber haben inzwischen [...]

  • Print vs. online: Kannibalisieren sich Zeitungen selbst?

    In der renommierten American Economic Review ist ein Fachartikel mit dem Titel “Valuing New Goods in a Model with Complementarity: Online Newspapers” erschienen. Im Rahmen seiner Analyse will der Autor Matthew Gentzkow ökonomisch-theoretisch die mögliche Verdrängung der Printausgabe durch elektronisch abrufbare News im Internet klären.
    “Kannibalisieren sich Zeitungen selbst?” lautet also die Frage, die der Forscher [...]

  • Die Kunst der Monetarisierung von Websites

    Die Monetarisierung von Websites ist ein weit gestecktes Feld, das bisher m.E. niemand systematisch bearbeitet hat (- und falls er es getan hat, ist er heute Millionär und schweigt über seine Erkenntnisse). Onlinewerbung spielt dabei eine wichtige Rolle, eCommerce natürlich auch und Paid-Membership-Modelle sowieso.
    Betrachtet man eine Website, ein Portal, eine Community oder ein Social Network, [...]

  • Shared resources, shared revenues

    Ich sage immer: Nur geteiltes Wissen ist gutes Wissen. Daher blogge ich. Aber es gibt noch viel mehr Dinge die man teilen könnte. Unter dem Begriff “Shared resources” fallen aber m.E. nicht nur PC-Laufwerke oder Dokumente.
    Sicher: zuerst denkt man natürlich an Hardware – Printer Sharing ist ein gutes Beispiel. Auch Car Sharing oder Time Sharing [...]

  • Zum ökonomisch-theoretischen Verständis des Internets und seiner Zukunft

    Gestern habe ich eine Business Coaching Session mit Jochen Krisch bei der Tochter eines sehr großen Medienkonzerns durchgeführt. Es ging um das Thema eCommerce und v.a. Social Commerce – einer Antwort auf die Fragmentierung der Märkte.
    Im Diskussionverlauf stellte ein Teilnehmer eine sehr einfache aber gute Frage: “Warum kommt man jetzt erst auf eCommerce – ist [...]

  • Marktwirtschaft 2.0: Privatisierung der Kosten, Sozialisierung der Gewinne

    Das Web 2.0 hat einen für Anbieter und deren Profite eher bedrohlichen Bereich ausgebildet: man beschreibt ihn als Wikinomics und er ist letztendlich eine Institution, die dem Geist eines “Woodstock” und einem Ur-Traum der Menschheit, dem Paradies bzw. einer “Geschenke-Ökonomie” entspringt.
    Futuristen würden von einem “Summer of Love 2.0″ sprechen und Ökonomen von einer Privatisierung der [...]

  • Das mangelnde Verständnis von Informationsgütern und -dienstleistungen

    Viele Blogs und Portale haben keinen Kreditkartenschlitz – obwohl sie doch ein Produkt anzubieten haben: Content. Denn da steckt viel’ Arbeit drin und bei der Produktion entstehen sunk costs. Doch statt sich zu überlegen, wie man mit diesen Produkten direkt Geld verdienen kann, folgen die Anbieter wie Lemminge einer Online-first-alles-sofort-kostenlos- Strategie.
    Das ist ökonomisch-theoretisch vollkommen falsch. [...]

  • Sind die Bewertungsexplosionen von Webunternehmen rational erklärbar?

    1 Milliarde U$ für Facebook, 1,6 Milliarden U$ für Youtube, 12 Milliarden U$ für MySpace – wie sind diese Bewertungsexplosionen erklärbar? What’s going on?
    Während deutsche Player sich mit 80 Millionen Euro zufrieden geben, ist in USA scheinbar erst ab 1 Milliarde U$ der Kauf eines Social Networks drin.
    Doch was erhoffen sich die Investoren von ihren [...]

  • Gemeinsam Google Adwords einkaufen: wieviel könnte man sparen?

    Um ehrlich zu sein: keinen Cent. Warum? Weil eine Google Adwords- Einkaufsgemeinschaft selbst ein Monopol sein müsste, um den nötigen Druck auf die Google Media-Preise auszuüben. Viele kleine Nachfrager würden mit ihrer Boykott-Drohung bei Google nur ein müdes Lächeln auslösen.
    Denn selbst grosse Mediakunden stünden morgen wieder vor der Tür: sie sind nämlich von Googles Userstream [...]

  • Netzwerke, Standards und zweiseitige Märkte

    Viele Akteure im Web und v.a. Verleger kommen mir oft vor wie Bananenverkäufer. Genau, Bananenverkäufer. Denn Sie würden am liebsten noch in einer Welt physischer Güter (Zeitungen, Magazine, etc.) mit klaren Distributionsstrukturen (z.B. Kiosken) und Copy-Preisen leben.
    Und natürlich in einer Welt geordneter Informationsströme, in der sie Gatekeeper für die Informationen und Vermittler zwischen Endkunden und [...]

  • Die Netzwerkökonomie und ihre Implikationen für das Web 2.0

    Die Netzwerkökonomie bestimmt das Web 2.0 – doch deren theoretische Grundlagen kennen nur wenige. Als Dr. Frank Huber – Ordnungspolitischer Sprecher der Deutschen Blogosphäre – möchte ich nun mal dazu einen Grundsatzartikel posten.
    Denn viele denken: was für Autos, Pferdefuhrwerke und Hufschmiede galt (BWL 1.0), gilt auch für Plattformen, Software und Pixelschmiede (VWL 2.0). Doch zwischen [...]

  • Web 2.0, Wikinomics, et al.: Organisationsformen zwischen Markt und Hierarchie

    Die ökonomische Theorie zwei Organisationsformen: den grenzenlosen, durch Preissignale gesteuerten Markt und Unternehmen, die ihre Allokationsprobleme mittels Hierarchie lösen.
    Der Nobelpreisträger Ronald H. Coase vertritt dabei (übrigens bereits seit 1937 mit seinem Buch “The nature of the firm”) die Abkehr von der Modellwelt der allgemeinen Gleichgewichtstheorie (mit ihrer Orientierung an der optimalen Allokation der Produktionsfaktoren) hin [...]

  • Dynamic Pricing: Wegweiser aus dem Billigsumpf?

    Jeden Tag ein neues Buzzword – heute stellen wir “Dynamic Pricing”. Dynamische Preissetzung bedeutet nach Seth Godin:
    1. treat different products differently
    2. treat different customers differently
    Kann das der Wegweiser aus dem Billigsumpf sein?
    Wenn der zu zahlende Preis einer Ware freiwillig bezahlt wird, dann ja. Die Country-Sängerin Jane Siberry beweist es: sie erhält Dank ihrer “pay what [...]

  • Netzwerkeffekte, ihre Ausprägungen und Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg

    Netzwerkeffekte sind laut Wikipedia positive externe Effekte, die beschreiben wie der Nutzen eines Netzwerk wächst, wenn dessen Nutzerzahl größer wird. Netzwerkeeffekte machen damit Netzwerke oder Unternehmen, die Netzwerke betreiben, ökonomisch betrachtet überproportional wertvoll.

  • Rubik’s Cube und Erklärungsansätze für den Web 2.0-Hype

    Thomas Vehmeier vom Interneteconomics Blog versucht, ökonomische Erklärungsansätze für den Web 2.0-Hype darzustellen. Als Analogie für Hypes und deren Entstehung thematisiert er Rubik’s Cube, auch bekannt als der “Zauberwürfel”. Ein populäres Denksportgerät, das sowohl in Europa wie auch in USA für Millionenumsätze gesorgt hat.
    Seine Analyse kommt zu dem Schluss, daß spielerische Aufgaben die Nutzer in [...]

  • Die Evolution der Profitabilität von Websites

    Die Ökonomie der Online-Werbung zeigt: je spezifischer die Site um so mehr Einnahmen, um so höher der Firmenwert. Besonders gut schneiden Sites ab, die hohe Konversionsraten haben und direkt via Provision prozentual am Warenwert mitverdienen.
    Durch meinen Artikel über Immobilienscout24 (Umsatz ca. 50 Mio. Euro, Vorsteuergewinn 21 Mio. Euro) bin ich zudem von zahlungspflichtigen Diensten überzeugt. [...]

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