Dive into the archives.
- Spielzeugland: Eine Kritik – oder warum Jochen Alexander Freydank den Oscar eigentlich nicht hätte gewinnen dürfen
Je öfter ich mir den Film “Spielzeugland” des Oscar-Gewinners Jochen Alexander Freydank ansehe, um so mehr fallen mir die handwerklichen Fehler und Inkonsistenzen im Drehbuch auf. Zuerst war es nur ein Bauchgefühl, doch nach einer Diskussion mit Jo ist mir klar geworden: dieser Kurzfilm hätte den Oscar eigentlich nicht gewinnen dürfen. (Warum er ihn trotzdem [...]
- Die Dominanz des Elitären und das Web 2.0 als Medium ohne Message?
Ich habe muss gerade darüber nachdenken, wie sich Macht und Elite eigentlich definiert – und verhält im Alltag. Denn das Web 2.0 als Social Web ist ja eine zunächst eine sehr egalitäre Veranstaltung, die jedem Interessierten implizit die Frage stellt: Wie relevant ist man eigentlich und wieviel Macht und Einfluss hat das Web 2.0 überhaupt? [...]
- Twitter is currently down for database maintenance.
We expect to be back in about an hour. Thanks for your patience.
- So bindet man Kunden: Cinemaxx bietet Flatrate fürs Kino
Eine nette Idee: die Kino-Flatrate. Um neue Stammkunden zu gewinnen, hat die Kette Cinemaxx die erste bundesweit geltende Dauerkarte ersonnen. Kostenpunkt: 250 Euro.
Die Flatrate rentiert sich, wenn die Karte gut dreimal monatlich eingesetzt wird – eine Offerte also für den echten Filmfreak. Wer sie bezahlt hat, wird kaum noch in die Kinos von Cineplex, UCI [...]
- Der Web 2.0 Virus: irgendein Dienst macht sich selbstständig …
Ich glaube ich habe mir den Web 2.0 Virus gefangen – irgendein Dienst macht sich selbstständig … und postet meine Blogposts doppelt bei Twitter. Jetzt schreibe ich diesen Testpost um zu sehen, ob nun wieder alles läuft. Wünscht mir viel Glück – aber es muss irgendwas mit einem active mode auf Facebook und der Friendfeed [...]
- Herr Niggemeier, machen Sie es einfach mal besser online!
Ich lese gerade – mehr oder minder zufällig – mal wieder Stefan Niggemeier. Um mal so zu sehen, was der so alles bloggt. Dabei fiel mir sein Blogpost “Schlechter online” direkt ins Auge – den ich mit Erschrecken gelesen habe.
Denn Stefan Niggemeier, der Medienexperte, spricht dort über Dinge, die zum einen nicht nur vollkommen falsch, [...]
- Gesucht: der extremste Web 2.0-User!
Ich suche den extremsten Web 2.0 User, der nicht nur sein Leben mittels Social Bookmarks und RSS Aggregatoren organisiert, mit Flickr oder Twitpic jede Minute seines Lebens dokumentiert, nur mit dem iPhone oder Twitter kommuniziert, sondern auch alle Betas und Invites dieser Welt kennt und auch sonst keine Gelegenheit auslässt, auf Barcamps, Teknivals, etc. seine [...]
- Botellóns erobern Europa: kommt nach dem Flashmob der Bingemob?
Binge Drinking, Komasaufen – oder neuerdings Botellóns, es gibt viele Namen für eine einfache Sache: Man trifft sich und man betrinkt sich. Und zwar so lange, bis nichts mehr geht. Neuerdings werden diese Verabredungen schnell und bequem übers Internet gemacht. Die online organisierten Botellóns erfreuen sich in Spanien seit Jahren massiven Zuspruchs: so trafen sich [...]
- Ein Dankeschön an alle Blogger für ihr grossartiges Engagement!
Gerade lese ich in einem US-Kunstblog, auf den ich via den Pulitzer Blog gestossen bin:
The blog has been brought to its knees twice by hackers and must be taken down for the time being. Thanks for your patience.
-Soth Studio
Das passiert so vielen – dazu kommt noch das ständige Ausmisten von Spam und das Verwalten [...]
- Jürgen Todenhöfer: Stellv. Vorstandsvorsitzender Burdas riskiert privat sein Leben im Irak
Jürgen Todenhöfer ist stellv. Vorstandsvorsitzender der Burda-Holding und ein echter Überzeugungstäter. Er engagiert sich privat gegen den Krieg im Irak, besucht die Menschen vor Ort, geht dort hin wo sich sonst keine Journalisten hintrauen.
Er prangert den Krieg gegen die Muslime als Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Weist auf die hohe Zahl (verschwiegener) ziviler Opfer hin. [...]
- Porsche: mehr Gewinn als Umsatz
Das schafft nicht mal Google – doch Porsche toppt mal wieder alles und macht mehr Gewinn als Umsatz. Die Bank mit dem angeschlossenen Sportwagenbauer hat einen Gewinn von rund elf Milliarden Euro ausgewiesen. Der Umsatz betrug “nur” 8,6 Milliarden Euro.
Ja, liebe BWL-Erstsemester: Gewinn ist nicht gleich Umsatz minus Kosten. Denn statt Kosten erwirtschaftet Porsche satte [...]
- Google: Ärger wegen teurer Kita-Plätze
2500 $ monatlich sollen Googles Kita-Plätze in Zukunft kosten – zuviel für so manchen erzürnten Google Mitarbeiter. Viele Google-Eltern rebellieren angesichts der geplanten Kita-Betreuungskosten-Erhöhung von derzeit 1425 $ auf rund 2500 $.
Die FTD weist auf einen möglichen Zusammenhang zum “Brain drain” beim weltweit führenden Suchmaschinenunternehmen hin:
Der Shootingstar der Branche kämpft derzeit aber mit einer wachsenden [...]
- Das iPhone als Porno-freundlichstes Handy der Welt – droht Schmuddel-Image?
Das Apple iPhone droht zum Porno-freundlichsten Handy der Welt zu werden (Stichwort: “iPod / iPhone compatible MP4 movies”). Das hat eine ganze Reihe von Gründen wie Macnews.de herausgefunden hat:
Insgesamt nutzen überdurchschnittlich viele iPhone-Besitzer Unterhaltungsangebote im Internet. Ein Drittel der Benutzer eines iPhones schaut Statistiken zufolge auf dem Apple-Handy Videos an, also zehn Mal mehr als [...]
- Warum wir so gerne in der Vergangenheit leben
Wir Menschen leben gerne in der Vergangenheit, weil wir diese erfolgreich gemeistert haben. Das gibt uns Sicherheit. Und Menschen lieben Sicherheit – so einfach ist das.
Jedenfalls habe ich das mal im Rahmen eines Vortrages gehört. Ich finde die Erklärung plausibel.
Doch ein Problem bleibt bestehen: die Zukunft. Die Zukunft ist per se gefährlich, weil man Fehler [...]
- Der Leser ist tot. Der Leserautor bloggt – und begibt sich in Gefahr
Lesen, das war einmal. Heute bloggt man. Das ist der neue do-it-yourself Journalismus, den Thomas Zaugg so meisterhaft kritisiert. Er reflektiert, warum das sokratische Fragen durch Echtzeit-Geplapper abgelöst worden ist. Warum sich jetzt jeder Blogger oder Bürgerjournalist nennt.
Und warum das Unsinn ist. Weil eben nicht jeder Meister seines Faches ist und viele über Dinge bloggen, [...]
- Die Kunst, zu leben – oder: Berlin – Arm, aber sexy
“Berlin – Arm, aber sexy” so lautet der Titel eines Dokumentarfilms von Heinz Peter Schwerfel, in dem u.a. Blogger Sascha Lobo zu Wort kommt. Schwerfel wirft einen Blick hinter die Kulissen der vibrierenden Berliner Kunstszene und fragt nach den Gründen für diesen Boom.
In Begleitung eines noch unbekannten Malers, eines Medienkünstlers auf dem Sprung zum internationalen [...]
- Die überschätzte digitale Reputation
Millionäre – auch Web-Millionäre – legen Wert auf Diskretion und darauf, keine besondere Aufmerksamkeit zu erregen. Digitale Reputation interessiert da niemand. So wichtig kann sie also nicht sein: selbst XING-Profile mit mehr als 500 oder 800 Kontakten führen vielleicht zu einem besseren Karma, aber nicht zwingend zu mehr Wohlstand.
Eine Erkenntnis, die vielleicht im Web 2.0 [...]
- Wer gegen höhere Managerlöhne ist, ist gegen höhere Steuereinnahmen
Es ist eine einfache Erkenntnis, die sich aber so manchem Politiker nicht erschliesst: Wer gegen höhere Managerlöhne ist, ist gegen höhere Steuereinnahmen. Denn bis zu 45% eines Managerlohns geht an den Staat als Einkommenssteuer – der Staat sollte also an möglichst hohen Managerlöhnen interessiert sein. Alles andere ist grob fahrlässig und nicht zielführend.
Was für enorme [...]
- Alterstruktur, Motive und Bildung deutscher Auswanderer
Die Diskussion um die momentane Auswandererstimmung auf allen Kanälen, bedarf einer empirischen Grundlage. Das Handelsblatt hat Alterstruktur, Motive und Bildung deutscher Auswanderer untersucht und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen.
Das traurige Ergebnis: immer mehr gehen. Dabei sind die Talentierten, Gebildeten und Besserverdienenden überproportional vertreten. Ein echter Verlust also.
Eine Entwicklung über deren Ursachen man mal nachdenken sollte. [...]
- Warum hohe Managerlöhne gerechtfertigt sind
“Mensch Klasse, da kann man als Manager 10 Millionen verdienen, da bewerb’ ich mich”, so würde man in USA reagieren. In Deutschland dagegen schimpfen genau die über hohe Managerlöhne, die nach Aktenlage nicht mal zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen würden.
Doch damit nicht genug: man tut so, als ob Managerlöhne von der Allgemeinheit oder dem Staat bezahlt [...]


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