Suchmaschinenoptimierung und der Kampf um die vorderen Plätze wird immer intensiver. Doch gibt es eigentlich keine natürlichen Grenzen von SEO? In der Finanz- und Werbekrise haben solche Fragen eine besondere Bedeutung erhalten. Der SEO-Markt ist kein unendlich wachsender Markt, er erreicht theoretisch dann seine maximale Größe wenn die Grenzkosten der Maßnahmen die Grenzerträge überschreiten. Praktisches Beispiel? Sie sind Portalbetreiber und wollen mehr Traffic. Mit SEO kein Problem – doch das kostet erfahrungsgemäß Geld.
Diese Kosten sind z.B. bei zurückgehender Auslastung der Werbeflächen nicht mehr zu decken. Das heißt Betreiber werden dann ihre SEO-Aktivitäten zurückfahren oder gar ganz einstellen. Dasselbe gilt für Shopbetreiber, die sich die Umsätze im Punktmarkt Internet mit anderen Marktteilnehmern teilen müssen. Im Verdrängungswettbewerb kommen dort nur die finanzstärksten Unternehmen durch.
Sie werden weiter in SEO, SEM und SMO investieren und die schwächeren Unternehmen verdrängen. Ein Prozess, der durch die Finanz- und Werbekrise nur noch beschleunigt wird und zu einer Konsolidierung auf der einen und Nischenstrategien auf der anderen Seite führt. Praktisch gesehen, werden SEO-Experten also auch 2010 gute Umsätze erwirtschaften, v.a. in den Bereichen in denen die Grenzerträge noch positiv sind. Dies dürfte z.B. für einige vertikale Community-Betreiber und Spieleanbieter nach wie vor gelten.
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