Im täglichen Beratungsgeschäft und im Dialog mit Kunden ist das Thema Social Media Roadmap eines, das man insbesondere im Rahmen einer längerfristigen Zusammenarbeit, konsequent und zielorientiert angehen sollte. Denn oft werden Social Media-Aktivitäten leider ungeplant und ohne Konzept ad hoc beschlossen. Wichtig ist aber im Bereich Social Media eine langfristige Strategie, die auf nachhaltige Erfolge setzt und die eines gewissen Konzepts und einer zielorientierten Strategie bedarf, um langfristig auch wirklich erfolgreich und glaubwürdig zu sein.
Sebastian Küpers, Axel Quack und Jens-Christian Jensen haben in diesem Kontext das POST-Modell vorgestellt, das von Forrester Research entwickelt wurde. Dieses Modell das People, Objectives, Strategy und Technology umfasst ist eine bewährte Art und Weise, Social Media-Aktivitäten zu planen. Meiner Erfahrung nach kann vor der Anwendung des POST-Modells eine Evaluierung des Themas “Social Media” sinnvoll sein, v.a. dann wenn nicht klar ist, ob das Thema für das Unternehmen überhaupt einen Nutzen bringt. Eine Abklärung der Aktivitäten der Mitbewerber, der eigenen Kommunikationsphilosophie, der organisatorischen Grundlagen und vieler anderer relevanter Punkte im Rahmen einer Evaluierungsstudie ist ein guter Startpunkt für die eigene Social Media-Strategie und eine Chancen- und Risikenabschätzung bzw. SWAT-/GAP-Analyse.
Als wichtiges strategisches Thema sollte der von mir in die Diskussion eingebrachte Media-ROI-Ansatz und eine Mediawertanalyse betrachtet werden, eine Analyse, die meist auf Erfahrungswerten aus vielen Projekten basiert und den Wert der Aktivitäten greifbar macht. Zeigt die Evaluierung, daß ein entsprechendes (Mediawert-)Potenzial besteht, sollte man entsprechend mit der Analyse und Umsetzung der Social Media-Aktivitäten beginnen und zunächst durch “Zuhören” und Social Media Monitoring die zentralen Themenbereiche seiner Social Media Roadmap mit Leben füllen.
Die einzelnen Aktionen der Social Media Roadmap sind als einzelne Schritte einer Gesamtstrategie zu betrachten, die dem Unternehmen ermöglichen in kontrollierbaren Schritten das Social Web zu nutzen und die einen inneren Zusammenhang besitzen, der nicht nur als “roter Faden” dient, sondern auch den Nutzer mit immer wieder neuen Aktivitäten, Aktionen und Events überrascht und den Dialog im Sinne des “conversational marketing” in den Mittelpunkt stellt.
Im Idealfall sieht die Vorgehensweise also wie folgt aus:
- Social Media-Evaluierungsstudie
- Social Media Monitoring
- Social Media Gesamtstrategie
- Social Media Roadmap
- Social Media Management (Planung, Organisation, Kontrolle)
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Media-Blog » Blog Archive » Jedes Unternehmen ist heute ein Medienunternehmen: Wie die Social Media Honeycomb bei der Strategiefindung hilft added these pithy words on Nov 17 09 at 12:41[...] Funktionen der Social Software und die zu nutzenden Dienste zu identifizieren und eine Social Media Roadmap zu [...]
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