Online-Werbung ist nach wie vor stark im Kommen, denn die Medienauswahl in den Unternehmen wandelt sich. 71 Prozent stecken mehr Geld ins Internet, nur vier Prozent reduzieren hier, so die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM).
“Online-Werbung ist heute aus den Mediaplänen der Unternehmen nicht mehr wegzudenken und ihre Bedeutung wächst weiter, auch wenn die klassischen Medien noch über einige Jahre den größten Anteil der Werbegelder für sich verbuchen werden”, erklärt OWM-Geschäftsführer Joachim Schütz.
Zeitungen, Magazine und die gebeutelten Fernsehsender müssen aber Einbußen hinnehmen. Fast 50 Prozent der OWM-Mitglieder sparen bei der Printwerbung, und 31 Prozent verringern die Budgets für TV. Wahrlich keine guten Nachrichten für Print und TV.
Gesamthaft beurteilen 12 Prozent der befragten Mitglieder die Aussichten für die Gesamtwirtschaft 2010 mit gut. Im Vorjahr war niemand bereit, eine solche Prognose für 2009 zu stellen. Der Anteil derjenigen, die nur eine befriedigende Entwicklung vorhersehen, sank von 73 auf 61 Prozent, während heute genauso wie vor zwölf Monaten 27 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen.
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