Kundenbindung, Kunden-Feedback, Imagegewinne, Erstkaufratensteigerungen, Marktanteilszugewinne – das alles gibt es gratis im Web 2.0. Wenn man es richtig macht. Nike, Procter&Gamble und Coca-Cola machen es vor. P&G ist dabei so etwas wie ein Vorreiter: das hauseigene Social Network Vocalpoint erreicht über eine halbe Million Mütter. BeingGirl zielt auf junge Teenie-Girls zwischen 11-15 ab, die man beim Erwachsen-Werden begleiten möchte (siehe dazu auch Robert Basic und Aquarius).

So werden die Konsumgüter-Konzerne zu ernsthafter Konkurrenz für Verleger und andere Social Networks – denn sie stecken ihr Geld nicht mehr in Online-Werbung, sondern in eigene Netzwerke und damit in ein enge Beziehung und einen Dialog mit ihren Kunden. Medien oder Mittler werden damit obsolet und können sich nur noch mit Mühe in die Kommunikation zwischen Hersteller und Endkunden hineindrängen, um sich unersetzbar zu machen.

Man nennt diesen Trend hin zur direkten Kundenkommunikation Conversational Marketing – nach dem Motto: Gespräche sind Stärke, Schweigen ist Schwäche.

Den Trend zur Kundenzusammenarbeit nennt man Open Innovation oder Lead User Innovation – aber darüber hatte ich ja auch schon mal im AutoCAD-Magazin geschrieben. Eric von Hippel (MIT) kann ich als Experte zu diesen Themen nur empfehlen – hier gibt es weiterführende kostenlose Literatur zur Demokratisierung der Innovation.


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Wie Konsumgüter-Konzerne Social Networks als Verkaufsinstrument nutzen

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