140 Zeichen müssen in Twitter reichen, um seine Botschaft rüberzubringen – es gilt also, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. “Kiss – keep it simple, stupid” heisst das Motto. Der kurze, prägnante 140-Zeichen Journalismus ist also nicht erst seit RSS gefragt – sondern wird durch Twitter erst so richtig modern. Das neue Berufsbild des Twitter-Redakteurs belegt den Trend.
Twitter lässt sich aber nicht nur in Sachen PR hervorragend nutzen, sondern auch für modernes Echtzeit-Marketing. Off the record hat einige Tipps für’s Marketing mit Twitter zusammengestellt:
- Traffic für Blogs: Nicht viel, aber twittern lenkt auch Traffic auf den eigenen Blog durch den Verweis auf die Inhalte oder schlicht durchs Twittern selbst
- Promotion: Auf Grund der Schnelligkeit und Vernetzung eignet sich Twitter für die Verbreitung kurzfristig angelegter Markenaktionen und Events (Bspw. Freibier auf der Zeil)
- Trends aufspüren und Warnsystem. Welche Themen und Schlagworte werden gerade besonderes intensiv besprochen. Dabei helfen auch Applikationen wie Twitscan oder twingly oder Twitter-Tracking.
- Selfmarketing: Tweets, die belegen, wie wichtig, umtriebig begehrt ich bin, was ich alles kann
und an welchen wichtigen Orten ich mich rumtreibe.
- Branding: Eigene Marke als Twitteraccout anlegen und durch sympathische Tweets das Image stärken, wie die Welt Kompakt oder Mopo (Mopo wohl Fake-Account, siehe Kommentare)
- Seeding: Account anlegen und zwischen privaten Tweets hin und wieder Infos über ein Produkt, Unternehmen, Projekt einstreuen und ausssäen.
- Produkte offen vermarkten: Autorität als Twitterer schaffen (Feedback, Infos) und dadurch in Folge eigene Produkte besser vermarkten. Mundpropaganda.
- Möglich aber moralisch? Twitter mit vielen Followern dafür bezahlen, dass sie bestimmte Botschaften, Aktionen, Promotions verbreiten. (Pay per tweet)
- Sponsoring bei Twitterern mit hoher Followerzahl. (Tweet sponsered by)
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Twitter – The next big thing… - Tobbis Blog added these pithy words on Jul 06 08 at 12:07[...] Frank listet einige Ideen, wie Twitter sich zumindest PR-technisch nutzen lässt. [...]
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