Stell’ dir vor du geht’s auf eine Party, in eine Disco oder Bar und plötzlich stürmt jemand rein und will mittels Bauchladen was verkaufen. Die natürliche Folge: alle fühlen sich in ihren Unterhaltungen gestört und niemand denkt daran, etwas zu kaufen – der Verkäufer wird weggescheucht.

Ein gutes Beispiel, warum es bisher niemand in den kommunikationslastigen Social Networks gelungen ist mit Werbung hohe Erträge zu erwirtschaften. Social Networks machen eben nun mal bis zu 90% und mehr Kommunikations-Traffic, da will man als User nicht gestört werden.

Wenn man bedenkt, was auf StudiVZ geflirtet, gechatet und ge”im”t wird, dann wird einem sofort klar, dass dies meist sehr intensive Kommunikationsprozesse sind, die eher eine geschlossene Nutzungssituation darstellen. Die Integration von Werbebotschaften ist da so gut wie unmöglich:

“Die größte Stärke ist die Kommunikation zwischen den Menschen und dem Netzwerk”, sagt Martin Green, der bei Meebo die Geschäftsentwicklung verantwortet.

“Sie schicken sich gegenseitig massenweise Links und stellen Querverbindungen zwischen Dingen her. Wenn es gelingt, Werbung so in diese Kommunikation einzubinden, dass sie die Nutzer weitertragen, und nicht die Kommunikation für Werbezwecke kidnappt, dann ist das schon die halbe Miete.”

Selbst die Anbieter, denen es gelungen ist, Werbeanzeigen in ihre Medien einzubinden, müssten sie aber feststellen, dass wenige Werbekunden bereit sind für solche Experimente.

Die Online-Communities seien ihrer Zeit noch voraus, sagt Price von Widgetbox. Die passenden Maßeinheiten und Methoden, um Werbung in diesen Medien zu messen, müssen erst noch entwickelt werden, sagt er. (Quelle: FTD)

Die massive Reichweite ist also so gut wie nicht auf klassischem Wege nutzbar, geschweige denn adäquat messbar. Aber um im Bild zu bleiben: vielleicht ist Werbung nicht der richtige Weg, um auf einer Party Aufmerksamkeit zu erzeugen und zu bündeln. Vielleicht muss man Werbung abschreiben und auf alternative Monetarisierungsmethoden setzen.

Denkbar wäre eine Clubgebühr / Membership-Gebühr oder der Verkauf von Koppelprodukten, also eCommerce oder Social Commerce.


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[...] > Wohnt nicht jeder in einer Großstadt und selbst dort, wenn Du mal > älter bist, ist das mit dem online jemand kennenlernen ne tolle > Sache. Auch wenn natürlich jede Menge Fakes dabei sind, aber [...]

Re: Was ist MSN ? - Microsoft will Geld von Multi-Protokoll-… : Wunsch Geld added these pithy words on Jun 25 08 at 12:24

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Social Networks verdienen kein Geld, weil sich Kommunikation und Werbung nicht vertragen

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