Viele Internetuser glauben noch an die Objektivität von Suchergebnissen – während an den Ahnungslosen die SEOs im Techart-getunten Porsche (Siegerprämie eines SEO-Wettbewerbs) vorbeiflitzen. SEO ist eben doch die Kunst, die ersten zehn Suchergebnisse einer beliebigen Suchmaschine zu belegen.
Von Objektivität keine Spur. Demonstriert wird die Vorgehensweise immer wieder im Rahmen so genannter SEO-Wettbewerbe. Derzeit ist Yahoo an der Reihe, vorher war es Altavista. Dabei geht es schon lange nicht mehr um die Hommingberger Gepardenforelle (Kurzform HG) und deren zweckfreie Postionierung als extraterrestrische Lebensform im Index einer Suchmaschine.
Sondern um Aussagen wie “Vodafone ist geil” – gegeizt wird dabei mit Preisen natürlich nicht. Das Methoden-Arsenal der SEOler ist dabei beachtlich: von PR10-Backdoors, US-Edu-Links, über Footer-Links in Foren bis hin zu speziell geschaffenen Blogs, Google News-Nachrichten und Social Bookmarking-Diensten. Alles was hilft nach oben zu kommen, wird genutzt – bis die Suchmaschinen reagieren und die jeweilige Methode blockieren.
Dann beginnt das Spiel wieder von vorne. Einziger Wermutstropfen: ob Whitehat SEO oder Blackhat SEO, die Objektivität von Suchergebnissen wird damit nicht gerade gefördert.
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