Das schnelle Hinterhetzen hinter den News des Tages ist besonders den Blogs eigen. Schnell wird was gepostet und dann vergessen – eigentlich Schade. Denn oft entwickelt sich nach einem Tag durch themenverwandte Posts, Links und Kommentare so etwas wie eine gewisse “Reife” und vor allem Informationsdichte, Ausgewogenheit der Meinungen und teilweise auch anregender Gegenargumente.

Die Nachrichten-Schnellkost der Blogs ist also so etwas wie Fast Food für Informationshungrige, die sich nur zu gerne an zu vielen RSS Feeds, Tweets, etc. schadlos halten. Stets nach dem Motto: we are overnewsed, but underinformed.

Etwas mehr Slow Food und die Entdeckung der Langsamkeit täte daher den Blogs und den Bloggern als Infojunkies durchaus gut. Vielleicht wäre dann die eine oder andere Aggregatoren-Krücke (wie z.B. Rivva) gar nicht mehr so wichtig. Und der journalistische Aspekt um so wichtiger. Huffington Post ist dafür m.E. ein gutes Beispiel (z.B. auch in Sachen Kommentarmoderation).


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Slow Blog Food – oder: Sind Blogposts erst nach einem Tag “reif”?

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