Docinsider hat als freies Ärztebewertungsportal für einigen Wirbel nicht nur in der Ärzteschaft gesorgt (s.a. Debatte um Anwendbarkeit des Spickmich-Urteils). Die KV Saarland erwägt nun, ein eigenes Ärztebewertungsportal im Web anzubieten – nach eigenen, faireren Regeln.

Man muss sich mit dem Thema einfach auseinandersetzen“, erklärte der saarländische KV-Chef Gunter Hauptmann gegenüber dem Magazin Ärztliche Praxis. Prompt meldete sich Docinsider und verwies nicht nur auf die Kritik aus den eigenen Reihen der Ärzte, sondern auch auf den eigenen “first mover advantage”:

DocInsider war schneller und hat das Patientenbedürfnis erkannt: Meinungsäußerung setzt nicht das vorherige Einverständnis des Bewerteten voraus und ermöglicht eine neutrale und unabhängige Bewertung.”
Eine Sache mit der sich die KV Saarland auch noch auseinandersetzen werden muss, ist die Finanzierung des geplanten Ärztebewertungsportals. Gerade die dürfte bei einem in der Ärzteschaft so viel diskutierten Projekt nicht einfach sein – Docinsider winken also weitere Vorsprungsgewinne in Sachen User, Bewertungen und Traffic.

Die Gewinne erster grösserer OTC Pharma-Media-Buchungen durch die von Andingo Capital finanzierten Docinsider aus Hamburg werden da nicht lange auf sich warten lassen …

Den Nutzen von Arztbewertungsportalen hat übrigens die Stiftung Gesundheit in einer Studie untersucht. Hier gibt’s die Studie zum Download. [via Devamed Blog]


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Ärzte planen eigenes Ärztebewertungsportal – doch wer bezahlt’s?

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