Youporn ist ein Beispiel wie der digitale Geist des Contents aus der Flasche entweicht und plötzlich ganze Industrien (in diesem Fall die Industrie der Erwachsenenunterhaltung) unter Druck geraten. Doch wer steckt eigentlich hinter Youporn?

Neon hat es herausgefunden und ist dem Youporn-Macher “Stephen Paul Jones” bis in den hintersten Winkel Amerikas gefolgt. Am Lake Tahoe fand er den Stanford MBA, der fünf Kinder hat und mit einem deutschen Programmierer die Pornowelt mächtig in Bedrängnis gebracht hat.

Die ganze Sache hört sich wie ein Dumme-Jungen-Streich an: denn bis heute haben die YouPorn-Macher kein Geschäftsmodell, der Verkauf an die weltgrößte Pornofirma Vivid Entertainment scheiterte und eigentlich weiss niemand so richtig, wie es mit der meistbesuchten Pornoseite der Welt weitergeht.

Doch eines ist auch klar: Firmen wie Vivid brechen die DVD-Verkäufe weg und noch gibt es keinen iPorn Video Store mit FairPlay-Kopierschutz-Technologie. FairPlay wurde übrigens erst kürzlich vom allseits bekannten Jon Lech Johansen (DVD Jon) geknackt.

Lohn der Angst vor Apples Anwälten: mehrere Millionen Venture Capital für sein Startup DoubleTwist.

Fazit: “Information wants to be free.” Und wenn dann noch die Schwarmgeilheit im Web 2.0 zuschlägt, ist alles zu spät. Die Youporn-Clones Timtube, Pornotube, etc. sprechen Bände


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YouPorn: Deutscher Programmierer trifft Stanford MBA

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