Jeff Jarvis ist ein angesehener und unternehmerischer Journalist – der in USA mit seinem Blog Buzzmachine zum Top-Blogger wurde. Er macht das, was die Blip.tv-Gründerin Dina Kaplan als Vision allen Kreativen ans Herz legte: “Controlling the upside“. Sprich: Jarvis streicht nicht einen Bruchteil des von ihm geschaffenen Mehrwerts ein, sondern alles.
Ergo: Erlöse aus Text- und Bannerwerbung, Sprecherhonorare, Consultinghonorare, etc. – das sind die Einnahmen des unternehmerischen Journalisten der Zukunft. DerJournalist der Zukunft ist ein Journalist der sich selbst zur Marke macht oder eine Medienmarke kreeirt. Er bloggt und schreibt professionell und finanziert sich und sein Leben selbst und vollkommen frei jeglicher Zwänge.
Auf der DLD sprach ich mit zwei Journalisten – einer davon (aus dem Fachmedienbereich) war schon so weit. Der Alptraum vieler Verleger kann also Wirklichkeit werden – ich bin gespannt wann die erste “Kommune 1″ von Profi-Journalisten mit ihren eigenen Angeboten an den Start geht.
P.S.: Die “Upside” sieht in USA recht gut aus – Werbeeinnahmen von 5000-10.000 U$ pro Monat sind bei gut gemachten Blogs keine Seltenheit …
P.P.S.: Die deutsche Blogosphäre mit Ihrer Tendenz zum Unkommerziellen und Nicht-Geld-Verdienen steht diesem Trend entgegen und nimmt vielen Journalisten die Hoffnung auf o.g. selbst bestimmte Existenz – das muss sich schnellstens ändern!!!
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Holmgrein’s Blog » Unternehmerische Journalisten der Zukunft - der Alptraum vieler Verleger added these pithy words on Feb 26 08 at 23:54[...] Jeff Jarvis ist ein angesehener und unternehmerischer Journalist – der in USA mit seinem Blog Buzzmachine zum Top-Blogger wurde. Er macht das, was die Blip.tv-Gründerin Dina Kaplan als Vision allen Kreativen ans Herz legte: “Controlling the upside“. Sprich: Jarvis streicht nicht einen Bruchteil des von ihm geschaffenen Mehrwerts ein, sondern alles. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Wandel sich in den nächsten Jahren immer mehr vollziehen wird. Vor allem die jungeren Autor-Generationen, die noch unbelastet vom klassischen Verlagswesen sind, dafür aber ihre Stärken für die neuen Medien erkennen und das "freie Publizieren" für sich nutzen. Zum Artikel. [...]
The original hard bloggin’ scientists. » Weblogs und Journalismus - Was passiert da eigentlich? added these pithy words on Mar 10 08 at 19:57[...] Weblogs tendieren längerfristig zu einer Kommerzialisierung durch Werbung und gleichen so den Massenmedien im Finanzierungsmodell. Ausserdem geniessen diese [...]
Die Beziehung von Weblogs und Journalismus | Dominik Schneider added these pithy words on Aug 22 08 at 18:48[...] Weblogs tendieren längerfristig zu einer Kommerzialisierung durch Werbung und gleichen so den Massenmedien im Finanzierungsmodell. Ausserdem geniessen diese [...]
Markus Heinisch added these pithy words on Jan 25 08 at 11:00Hallo Frank,
den Gegensatz zwischen Verleger und ‘Unternehmerischen Journalisten’ sehe ich nicht als Albtraum der Verleger. Damit wäre diese Art von Journalismus heute und in naher Zukunft überbewertet. Warum? Macht der Gewohnheit, Breite des Angebots und sehr wichtig die Tiefe des Angebots. Spannender sehe ich die Zukunft von ‘Kommune 1′ Journalisten-Gruppen, die im Grunde eine gemeinsame verlegerische Tätigkeit auf der Basis des eigenen Blogs zu einer Marke führen.Markus
Frank Huber added these pithy words on Jan 25 08 at 11:15Stimmt, Albtraum der Verleger war auch nur ein Teaser – denn so schnell wie in USA wird sich der deutsche Markt nicht wandeln. Auch ich habe gerne eine Tageszeitung im Abo und lese gerne von guten Redakteuren geschriebene Printprodukte – neben einer Reihe von Blogs. An Zielgruppen ausgerichtete Blogs wie z.B. Smashingmagazine.com sind für mich gute Beispiele wie die Zukunft aussehen könnte.
anonymous added these pithy words on Feb 26 08 at 23:55Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Wandel sich in den nächsten Jahren immer mehr vollziehen wird. Vor allem die jüngeren Autor-Generationen, die noch unbelastet vom klassischen Verlagswesen sind, dafür aber
ihre Stärken für die neuen Medien erkennen und das “freie Publizieren” für sich nutzen. Zum Artikel.
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