Im Zentrum des Eröffnungspanels des zweiten Tages stand das Thema “Zukunft des Fernsehens – oder wie verdient man mit Internet TV Geld). Die verschiedensten Konzepte von Joost über Youtube bis zu Blip.tv wurden diskutiert. Besonders gefallen hat mir die Videosuchmaschine Blinkx, die sich als Remote Control für Videoplattformen versteht.

Eine coole Metapher. Und: Blinkx funktioniert hervorragend und hat mehr als 18 Millionen Stunden Video zu bieten. Von den Geschäftsmodellen her betrachtet, fand ich Blip.tv sehr spannend: alles original content, man bezahlt Autoren dicke Schecks und hat sich auf ein Metier (Shows) spezialisiert.

Werbetreibende mögen das uns sponsorn dann gerne die Top 50 Shows. Sehr erfolgreich gab sich auch Youtube, obwohl keinerlei Zahlen zu erfahren waren, etwas zu lange dauert es bei Joost (kommt da noch was?). Alles in allem bleibt die Frage weiter offen, wie man mit Videoplattformen das grosse Geld verdient, wenn man Autoren beteiligen, möglichst exklusive Rechte und Werbung bzw. Sponsoren haben will.

Dina Kaplan (co-founder and CEO of blip.tv), mit der ich beim Abendessen ein paar Takte reden konnte, gefiel mir am besten. Sie ist smart und das Geschäftsmodell scheint aufzugehen, das Risiko ist sowieso überschaubar, da alle TV Reloaded Session Teilnehmer andere produzieren lassen.

Anyway – der Tag verging fix und ein weiteres Highlight folgt: die Ad exchange session zum Thema Online Media. Hier waren echte Online-Media Schwergewichte zu finden:

Die ganze Session sollte man sich als Video ansehen. Mein Favorite: Samir Arora von Glam. Denn er ist supersmart und brachte die Dinge auf den Punkt. So sehr, dass Burdas neues Vorstandsmitglied Christiane zu Salm ihn direkt in die Lufthansa Lounge bat.

Ich habe noch nie so grosse Augen und jemand so schnell schreiben sehen – ja wir können alle noch was lernen. Glam ist übrigens “the fastest growing social network which contains more than 400 popular blogs, websites and online magazines.”

Zum Beispiel auch vom jüngsten Panelmitglied: Martin Varsavskys (Fon) Sohn. Der 14-jährige Tom Varsavsky sorgte für jede Menge Unterhaltung.

Seine Meinung zu Bannern: “Ads are so annoying! I never click on banners.” Ausserdem sei Internet Werbung oft unpassend  und irrelevant – als er Viagra Werbung erwähnte und dazu meinte “I am only 14″ brach der ganze Saal in Gelächter aus.

P.S.: Ein Must ist auch Jeff Jarvis’ Analyse von Glam: “It is a content and ad network that curates blogs and sites for women and sells ads and shares revenue on them.”


COMMENTS / 2 COMMENTS

[...] und alle klassischen Online Werbeformen sind tot. Warum? Neben dem 14-jährigen Tom Varsavsky hat auch Ex-A-Blogger Felix Schwenzel es erkannt: “david hirschberg zitierte irgendwann [...]

Media-Blog » Archives » Conversational Marketing - Gespräche sind Macht, Schweigen ist Schwäche added these pithy words on Jan 25 08 at 10:32

[...] Selbst Dina Kaplans blip.tv-Ansatz ist dagegen Kinderprogramm – Andi “Jobs” has taken the participation model further – [...]

Media-Blog » Blog Archive » make.tv und die Zukunft des Fernsehens added these pithy words on Nov 10 08 at 14:00

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DLD08: Internet TV und Trends in Online Media (Ad exchange session)

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