Jeremy Liew vom Wagniskapitalgeber Lightspeed Venture Partners bringt den Flop von Facebooks Modell der personalisierten Werbung (namens Beacon) auf den Punkt: “Das war ein Fehltritt, kein Hinfallen.”
Liew charakterisiert das Stadium der Monetarisierung von Social Networks ganz treffend: “Wir befinden uns in einem frühen Versuchsstadium, in dem wir versuchen, mit sozialen Medien Geld zu machen.”
So steht es jedenfalls in der FTD – die das Problem Facebooks thematisiert, wie das Facebook langfristig Entwickler anlocken und Gewinn machen kann, ohne die Nutzer weiter zu vergraulen. Mich erinnert aufgrund der massiven Reichweite die Situation der Social Networks an die Anfangszeiten des Mediums Fernsehen.
Da hatte man auch eine die damals dominierenden Medien (=Zeitungen) bei weitem übertreffende Reichweite. Was daraus geworden ist, wissen wir. Eine boomende Vermarktungsindustrie, die in Deutschland sogar schon Kartelle gebildet hat.
Sind also die Social Network Gurus wie Mark Zuckerberg die TV- und Medien-Zaren von heute?
TV- und Medien-Zar Murdoch hat auf jeden Fall sehr schnell kapiert was läuft – und seinen Status dank des MySpace Coups behalten. Eine wirkliche Meisterleistung – und jetzt kauft er sich nebenbei noch das angesehenste Wirtschaftsblatt der Welt … so macht man das.
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Media-Blog » Archives » Grenzen der Monetarisierung sozialer Netzwerke added these pithy words on Jan 04 08 at 11:49[...] bei seinen Usern und will zu “Facebook’s philosophy of user control” zurückfinden. Sein Werbemodell Beacon entwickelte sich so nicht nur zum Flop, sondern wurde zu einem Imageproblem, das nun mühsam behoben werden [...]
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