Ich überlege zurzeit, ob der Media-Blog nicht besser Monetarisierungs-Blog heissen sollte. Denn Online Media erscheint mir aufgrund der wachsenden Bedeutung des Social Commerce und der zahlreichen Existenz von erfolgreichen Subskriptionsmodellen (Beispiel: z.B. XING, Voten.de, Dr. Web Plus und Fotocommunity) nur als eine von mehreren Optionen Erträge (und teilweise Millionengewinne) zu erwirtschaften.
Sicher werden die Großen in USA – wie Youtube, Facebook und Google – stets von ihrer Reichweite und den Mediaerlösen leben. Aber gerade vertikale Konzepte und Communities sind – so wie ich immer gesagt habe – die “hidden champions” im Web und verdienen relativ risikolos und mit geringen Investmentsummen richtig gutes Geld.
Reichweite ohne Ende und Masse bringt also oft gar nicht den ROI auf den sich clevere Investoren fokussieren. Man muss sich nur die Nischenbelegungsstrategien der einzelnen Verlage ansehen, um zu verstehen, wohin der Trend geht.
P.S.: Monetarisierung wäre im übrigen auch ein spannendes Fachbuchthema – wobei wir wieder bei vertikalen Konzepten wären …
P.P.S.: Wie sagte einer der führenden Fachblogger zu mir: “Also in 30 Jahren verkaufen wir an einen Verlag oder wir kaufen dann die Verlage.” Eine spannende Vorstellung mit einer klaren Vision …
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