Burda bastelt nach Informationen von Peter Turi bzw. des Turi2-Blogs an einer grünen Web- und Printmarke namens “Ivy”. So grün wie Efeu sollen die Themen werden – und den modernen LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) journalistisch attraktiv aufbereitet präsentieren.
Bereits in wenigen Wochen (Ende November) will Burda seine “Bionade der Medienbranche” unter der Domain ivyworld.de an den Start bringen. Die Lifestyle-Community für umweltbewusste und gesundheitsorientierte Nutzer soll “Ideen für eine bessere Welt” vorstellen.
Genuss ohne Reue steht also im Vordergrund – für eine ansprechende Umsetzung dieser Gratwanderung sollen Alexander Böker, stv. “Max”-Chefredakteur und Michalis Pantelouris, “Max”-Textchef sorgen.
Neben dem Online-Portal soll laut einem Bericht des “Kontakter” auch an einem Print-Magazin gearbeitet werden. Im Fadenkreuz dieses Titels befindet sich z.B. der “stern”-Ableger “Neon”.
Weitere LOHAS Communities stehen ebenfalls vor dem Start, so z.B. Utopia, ein Projekt, das Claudia Langer derzeit vorantreibt.
Ich bin gespannt, wie sich das ganze entwickelt – und ob die Auflagen und PIs der Gutmenschen-Magazine überzeugen können. Denn die Verführungen der Unternehmen sind groß (wie z.B. das Greenpeace-Magazin zeigt) und das Fleisch der User schwach …
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Media-Blog » Archives » Was macht eigentlich Shai Agassi von SAP? He goes green. added these pithy words on Nov 02 07 at 12:38[...] Agassi von SAP tut es, Hubert Burda Media tut es, Kleiner Perkins tun es: THEY ALL GO [...]
Die 100-Meilen-Diät at viralmythen added these pithy words on Nov 14 07 at 9:21[...] Hubert Burda Media zum bevorstehenden Launch von Ivyworld sowie einige Überlegungen dazu im Media-Blog sowie Kritik im [...]
Dorin Popa added these pithy words on Nov 01 07 at 14:44Na ja, wenn sich Utopia, wie man kolportiert, auf Diskussionen über den Sinn von Geschirrspülertabs konzentriert, wird das kein nachhaltiger Erfolg werden.
Frank Huber added these pithy words on Nov 01 07 at 16:03Ja, das ist ja das Problem mit dem Thema LOHAS: Alles was einem Spaß macht ist entweder illegal, unmoralisch oder macht dick (was übrigens Gioacchino Rossini 1814 schon wusste).
Legal, schlank, moralisch macht demzufolge wenig oder keinen Spass.
Doch zu wünschen wäre es ja, wenn die Menschen plötzlich gut würden. Und daher finde ich die Absicht hinter Ivy sehr wertvoll – nur die Umsetzung muss schon verdammt gut sein, damit das Konzept den Leser begeistert.
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