Social Networks wie Facebook sind “in” – und schnell mal 15 Milliarden U$ wert. Da viele von so viel Geld träumen, hier die fünf ultimativen Killer-Features, die man als Badelatschen-tragender Milliardär wie Mark Zuckerberg implementieren sollte (in D, A, CH hat übrigens niemand bisher alle implementiert):

  1. Watch your friends: eine coole Aktivitäten-Historie bzw. RSS oder eMail-Alert ist total hip und muss sein.
  2. Invite all your friends with a mouseclick: der Import von Kontakten und das Auslesen der Google Mail-Kontakte und anderer “Adressbücher” macht Sinn und lässt die Userzahl explodieren.
  3. Be open, embrace your competitors. Die F8-Strategie und die Facebook API bilden die Grundlage einer Offenen Plattform mit vielen neuen Anwendungen täglich – das erhöht die Verweildauer und den Fun der User.
  4. Make money with small gifts. Kleine Geschenke-GIFs wie z.B. das Herzilein zum Valentinstag machen Eindruck und bringen enorme Renditen – das sind die Klingeltöne der Zukunft.
  5. Widgets are real fun. Und Widgets machen den Usern richtig Spass – mehr als 8000 verschiedene haben Firmen wie Rockyou schon programmiert – und die User reissen ihnen die noch warmen Bits aus den Händen.

Ja, so einfach ist die Strategie und die Schlüsselerfolgsfaktoren zu beschreiben.

Doch eines sollte man nicht vergessen: “Despite the age of openness we live in, Facebook is becoming the world’s largest, and perhaps most successful, walled garden that exists today.”

Und noch was:

“To thrive, all social networks need to enable the community to create value. Facebook gets a big check mark there. However, they also need to give back to the web. Usually this isn’t an issue. When you give back to the web, you get a return in Google Juice. So it’s unclear why Facebook to date remains a walled garden.”

Heisst der nächste Kampf der Titanen in der digitalen Arena also “Facebook gegen Google”?


COMMENTS / 5 COMMENTS

[...] – Bewertung sagen alles. Das Unternehmen macht nach derzeitigen Schätzungen 50 Millionen Umsatz – die mittels cleverer Killer-Features aufgebauten Netzwerkeffekte sollen Garant für enorme Erlöspotenziale in Zukunft sein. Der Börsengang des Unternehmens [...]

Media-Blog » Archives » Konkrete Belege, dass das Web 2.0 sehr wichtig und einflußreich ist added these pithy words on Oct 28 07 at 23:08

[...] User in ihren Walled Garden zu locken. Dort verweilen die User gerne sehr lange – verwöhnt von jeder Menge Killer-Features wie z.B. Widgets, Mini-RSS-Feeds und vielen tollen und lustigen [...]

Media-Blog » Archives » Open Social - oder was Google und XING gegen Facebook tun wollen added these pithy words on Nov 01 07 at 10:48

[...] Social network-Funktionen (am besten Dr. Hubers 5 Killer-Features Set) [...]

Media-Blog » Blog Archive » M wie Mix: Der ideale Web 2.0 Cocktail - was alles reinkommt added these pithy words on Jun 04 08 at 9:33

Ein Teil der genannten Features gibt’s schon – zum Teil von Drittanbietern. “Invite all your friends with a mouseclick” kann man unter possible Spam-Möglichkeit vertagen.

Marcel added these pithy words on Oct 26 07 at 12:40

Eben: einen Teil.
Und was Spam angeht, da denkt so mancher SN-Betreiber: Es ist einfacher um Verzeihung zu bitten, also um Erlaubnis zu fragen … wobei die Kritik sicher berechtigt ist.
Nur was “kostet” ein nicht angemeldeter User im Vergleich zu 50-100 neuen Usern???

Frank Huber added these pithy words on Oct 26 07 at 13:13

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Fünf Killer-Features, die man als Badelatschen-tragender Milliardär implementieren sollte

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