Microsoft steigt bei Facebook ein – mit 1,6%. Der zugrundeliegende Preis für die Microsoft-Beteiligung bedeutet, dass Facebook mit insgesamt 15 Mrd. $ (10,5 Mrd. Euro) bewertet wird. Ein enormer Betrag, der zeigt, dass es sich für den stets Badelatschen-tragenden Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gelohnt hat, zu warten.
Mark Zuckerberg, den Gründer mit der etwas zweifelhaften Vergangenheit, habe ich ja schon immer als zweiten Bill Gates bezeichnet. Doch so schnell so reich geworden ist selbst Bill Gates nicht.
Mark Zuckerberg, der 23-jährige Harvard Drop-out wird mit seinem 30%-Anteil auf 5 Milliarden U$ geschätzt. Der gebürtige Deutsche und Hedgefond-Hexer Peter Thiel (u.a. auch PayPal Gründer) investierte übrigens $500,000 in Facebook und erhielt zwischen 5 und 7 Prozent. Angesicht der aktuellen Bewertung sind daraus inzwischen ca. 750 Millionen – 1 Milliarde U$ daraus geworden. Was für ein Deal.
Die Samwers platzen sicher vor Neid – und müssen noch auf vielen Konferenzen Gründern mit ihren Geldbündeln hinterherrennen, um den einen zu finden, der sie so reich macht.
Doch zurück zu Bill Gates: Microsoft wird nicht nur die Online-Werbung auf Facebook vermarkten, sondern interessiert nach Angaben der FTD besonders für die erfolgreiche Entwicklung von “Widgets”.
Die kleinen Internet-Anwendungen, die sich in die persönlichen Seiten bei Facebook integrieren lassen, sind bei den Usern sehr beliebt. Freie Entwickler haben bisher rund 8.000 solcher Widgets für die Facebook-Plattform programmiert.
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