Der StudiVZ-Kauf scheint sich für Holtzbrinck doch noch zu einem lohnenden Geschäft zu entwickeln: nachdem das Studentennetzwerk im Juni 2007 die Spitze der IVW-Charts gestürmt hat (und sich nun dort etabliert hat), soll der Break-even Anfang 2008 erreicht werden.
Dann gilt es die ausgegebenen Millionen wieder einzuspielen – und die Chancen dafür sehen nicht schlecht aus. Neben der Expansion in Italien, Frankreich und Spanien soll auch in Polen und Lateinamerika StudiVZ zur festen Größe werden.
Das Ziel: vor Facebook die größten europäischen und lateinamerikanischen Märkte zu besetzen und jede Menge Nutzer und PI zu generieren.
Doch nicht nur Reichweite, sondern auch Qualität bestimmt die Media-Strategie. Anfang 2008 will StudiVZ seine Nutzer kategorisieren, um sie zielgenauer ansprechen zu können. Die dazu notwendigen Zielgruppendaten können aus den Profilseiten der Nutzer generiert werden.
Fraglich ist, ob diese ohne datenschutzrechtliche Bedenken genutzt werden können – in anonymisierter Form dürften sich da jedoch wenig Probleme ergeben. Der neue Chef des Internet-Studentenportals StudiVZ, Marcus Riecke, will durch die neuen Targetingmöglichkeiten die Werbeerlöse vervielfachen. Zusätzliche Werbeerlöse sollen durch Schaltungen ab 2008 auf SchülerVZ generiert werden.
Bisher erwirtschaftet StudiVZ noch Verluste, doch für 2007 rechnet Riecke mit einem Umsatz im “niedrigen zweistelligen Millionenbereich” und Anfang 2008 soll bereits ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden. Sevenload wäre dann nicht mehr das einzige profitable Web 2.0-Unternehmen …
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Media-Blog » Archives » Wird Facebook bald zum Problem für StudiVZ? added these pithy words on Oct 01 07 at 14:19[...] strengen sich mächtig an, noch unbesetzte Märkte zu erschliessen und zum Marktführer zu werden. StudiVZ expandiert derzeit massiv in Europa, Facebook will auch internationaler werden. Wie die Financial Times aus dem Umfeld des Unternehmens [...]
StudiVZ: Ein Jahr danach · Happy Arts Blog added these pithy words on Dec 04 07 at 19:43[...] Jahr gerettet, ist Marktführer in Deutschland, aber ein Sieg ist noch weit entfernt. Der break even soll erst nächstes Jahr erreicht werden. Die Konkurrenz Facebook plant die Expansion nach [...]
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