Springer und Burda wollen mit ihren Frauen-Portal-Angeboten bisher nicht adressierte Zielgruppen verstärkt ansprechen und dem Faktum gerecht werden, dass es inzwischen lt. ARD / ZDF-Studie 2007 mehr weibliche als männliche Surfer gibt. Inzwischen sind 57 Prozent der Internet-Nutzer Frauen.
Springer investierte in Aufeminin.com, einem profitablem französischem Portal, das als Basis für die Expansion in andere Länder genutzt werden soll. Immerhin rund 284 Mio. Euro hat Axel Springer für die Firmenanteile an AuFeminin gezahlt. Bisher erwirtschaftet die feminine Gruppe 88 Prozent des Jahresumsatzes in Höhe von 13,4 Mio. Euro über die französische Mutter. Die restlichen zwölf Prozent steuern die regionalen Ableger gemeinsam bei, so die FTD.
In Deutschland tritt Aufeminin.com mit Gofeminin.de in einen Wettbewerb um die “Userin” mit Burdas neuestem Onlineprojekt, Bequeen.de.
Gofeminin.de verzeichnet laut Arbeitsgemeinschaft für Onlineforschung (Agof) zufolge 1,84 Millionen Unique Visitors. Damit liegt das Portal weit vor Angeboten wie Brigitte.de mit 720.000 und Elle.de mit 80.000 Unique Visitors.
Das Geheimnis des Erfolgs von Aufeminin.com liegt im Aufbau des Angebots:
“Auf Seiten der Portale finden sich keine ausführlichen redaktionellen Beiträge, sondern vor allem Persönlichkeitstests, Videos und Foren, in denen sich die Frauen über ihre Horoskope und Schwangerschaftsstreifen austauschen können.” (Quelle: FTD).
Die Umsätze der Aufeminin-Gruppe kommen v.a. aus der Online-Werbung, bisher wollen Kunden wie L’Oréal oder Dior ihre Anzeigen aber hauptsächlich auf der französischen Plattform schalten: “Wir bemerken aber, dass das Interesse zunimmt, auch länderübergreifend Kampagnen zu starten“, so AuFeminin-Gründerin Anne-Sophie Pastel.
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Immer schön elastisch bleiben - oder gleich verschmelzen? ||| Handelskraft ||| added these pithy words on Sep 25 07 at 10:31[...] steht im Wettbewerb mit Burdas neuestem Onlineprojekt, Bequeen.de. Aussagekräftige Zahlen sind hier [...]
Media-Blog » Archives » Yahoo will mit Frauennetzwerk glänzen - und Microsoft abblitzen lassen added these pithy words on Apr 02 08 at 10:08[...] will mit dem Frauennetzwerk Shine glänzen. Das Konzept ist so etwas wie eine Kopie von Glam, das US-Frauennetzwerk das Burdas [...]
Eric Kubitz added these pithy words on Sep 21 07 at 18:54Kurze Nachfrage: Habe ich das richtig verstanden, dass der Erfolgsfaktor von gofeminin ist, dass es KEINE ausführlichen Artikel gibt? Das wäre ja durchaus möglich.
Übrigens, kleine Ergänzung: Die http://www.freundin.de ist mit 400 000 Userinnen dabei.
gruß
eric
Frank Huber added these pithy words on Sep 22 07 at 12:45Ich habe mir Aufeminin.com / Gofeminin.de mal angesehen und war von dem dünnen redaktionellen Content auch überrascht. Aber scheinbar sollen sich die Userinnen nicht “festlesen”, sondern interaktiv werden. Gerade die Persönlichkeitstest sind sehr geschickt aufgebaut und auch die Foren bilden sehr gut die Kommunikationsbedürfnisse der Frauen ab.
Wir Männer können da nicht so gut mitreden – was schon in der Natur der Sache liegt.
Danke für den Hinweis zu Freundin.de!
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