Die etablierten Medienhäuser schleppen ihren Ballast mit und Gründer wie Jens Kunath suchen Businesspläne nach dem chinesisch angehauchten Motto:

“Ich kann nur sagen: Liebe Gründer kopiert, was das Zeug hält. Sucht euch die guten Sachen raus, lasst die schlechten Sachen weg.”

Wie arm ist das denn. Also wenn es an etwas im deutschen Web 2.0 fehlt, dann sind es zündende Ideen. Und nicht der 358. Twitter-Klon, der dann bei eBay verramscht wird. Der dazu gehörige Businessplan 2.0 ist auf jeden Fall nett anzuschauen.

Aber: wenn man schon so kreativ ist, dann läßt man sich nicht für läppische 50-100.000 Euro 45% seines Unternehmens abluchsen. Sondern man spart Kosten und bemüht sich um naheliegendere Finanzierungsquellen (Stichwort 3 F’s: Friends, Fools & Family).

Der Schwerpunkt aller Aktivitäten sollte aber auf eigenständigen, kreativen Konzepten beruhen. Alles andere bringt m.E. nichts.

P.S.: Klar, dass man vom Lesen eines Niggemeier-Blogs oder Bildblogs nicht gerade auf besonders kreative Ideen kommt. Nur: das Web 2.0 ist viel mehr – und v.a. eine riesige Chance. Ich fände es toll, wenn die ein paar mehr Leute als die XINGs und StudiVZs dieses Landes nutzen würden.


SPEAK / ADD YOUR COMMENT
Comments are moderated.

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Return to Top

Media in Transition oder Media Ignition – warum eigenständige Konzepte her müssen

FRESH / LATEST POSTS

Tagcloud