Die klassischen Medienhäuser und Verleger beteiligen sich ja intensiv an Internetunternehmen. Doch was passiert eigentlich mit dem Stammgeschäft und der “legacy” (den Kernmarken)? W&V Daily zitiert dazu heute G+J-Chef Bernd Kundrun: „Mir würde es nicht reichen, einen Venture-Capital-Ansatz jenseits und fernab von meinem bestehenden Geschäft zu verfolgen“.
Kundrun will mit etablierten Marken gegen die neue Web-Konkurrenz angehen. Das Renommeé der etablierten G+J-Brands soll da helfen. Mitte des Jahres wird z.B. eine neue Internet-Plattform für den Titel „Essen und Trinken“ mit rund 500 Videos online gehen.
Kundrun beurteilt reine Online-Marken kritisch: „Mehr als 20 relevante Internet-Marken werden Sie nicht aufzählen können.“ Um so schlimmer, dass so wenige deutsche Marken dabei sind. Aber vielleicht kann Gruner+Jahr das ja in Zukunft ändern …
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