Das Web 2.0 bestimmt momentan das Bild der Medien über das Internet. Nach dem YouTube-/Google-Deal, dem XING-Börsengang und den Erfolgen von Start-ups wie Spreadshirt ist das Web 2.0 auch im Wirtschaftsteil der Zeitungen angekommen.
Daneben existieren eine ganze Reihe erfolgreicher Web 1.o und Web 1.5-Sites, die lange den Break-even erreicht haben und ganz im Stillen sehr gute Erträge erwirtschaften. Besonders im eCommerce-Bereich sind solche “hidden champions” zu finden.
Auch wenn in den Blogs (mangels Interesse vieler an ökonomischen Fakten) wenig darüber diskutiert wird, gibt es meines Erachtens eine ökonomische Hierarchie der Webdienste. Ich würde mich über eine rege Diskussion über das oben zur Diskussion gestellte “big picture” freuen.
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bloggen fuer den weltfrieden » Blog Archive » Die Theorie des Web 2.0 aus Sicht eines Gottes added these pithy words on Feb 21 07 at 14:55[...] stolperte ich über diesen sehr interessanten Artikel. Dr. Frank Huber ist vielleicht denjenigen ein Begriff, die regelmässig [...]
Lutz Falkenburg added these pithy words on Feb 21 07 at 16:15BULLSHIT! – sorry, es waren soviele Anglizismen in Ihrem Text, dass ich meinem Bullshitbingo-(Web 2.0)-Blatt fast alle Kreuze hatte.
Wie jeder erfahrene Internetzler weiss, ist Web 2.0 nichts weiter als eine Marketingblase. Das sich damit Geld verdienen läßt ist klar. Es gibt nun endlich einen Sammelbegriff den man nur noch in den Mund nehmen muß, weil er überall steht und Ihn nun jeder kennt und schon kann auch der letzte, der nur über anstudiertes theoretischen Wissen der letzten paar Jahre verfügt mitreden – geniale Sache. Verfügt man über einen nahezu beliebigen Hochschulabschluss ist man automatisch Experte – schöne heile Welt….
Wer allerdings das Internet seid 1996 kennt, dem fällt sehr schnell auf, dass mit Web 2.0 den Kunden wieder haufenweise von sogenannten Beratern und Experten Geld abgeknöpft wird und sich letztendlich nichts ändern. Aber was tippe ich hier rum, das ist nunmal der Lauf der Dinge.
Schöne Grüße
Frank Huber added these pithy words on Feb 21 07 at 18:03Da muss ich widersprechen: Web 2.0 hat ganz spezielle Charakteristika, die es vom Web 1.0 unterscheiden.
Es hat im übrigen sehr viel verändert – ich blogge zum Beispiel. Das hätte ich 1996 noch nicht getan, da habe ich meine Seiten noch per Telnet und pico editiert.
Sie sehen: es tut sich was – viel Spass im Web 2.0 und viel Erfolg mit ihrer irrsinn.de gmbh!
massenpublikum added these pithy words on Feb 22 07 at 1:17Ganz bestimmt tut sich etwas. Nur ist das eben der Gang der Dinge. Früher fuhren Autos maximal 30 km/h. Heute kommen sie auf 250 Stundenkilometer, und trotzdem spricht keiner vom Automobil 3.0. Die ganze Medienbranche profitiert vom erneuten Boom des Internet, und wenn ein Begriff wie “Web 2.0.” ein Gütesiegel ist, das sich verkaufen lässt, dann habe ich absolut nichts dagegen.
Frank Huber added these pithy words on Feb 22 07 at 11:33Gütesiegel vielleicht nicht, aber ein Zeichen eben gerade für die genannte Anpassungsfähigkeit.
Ich werde mal über Web 2.0 einen Artikel schreiben, dann sieht man mal die Unterschiede.
Ich denke die sind frappierend … StudiVZ hätte es 1996 auch so nicht gegeben.
Daniel added these pithy words on Nov 01 07 at 23:38Naja, der Vergleich bei StudiVZ hinkt meiner Meinung nach ein wenig. Auch vor zehn Jahren haben die Leute bereits übers Internet kommuniziert, nur eben mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln. Dank schnellerer Anbindungen, schnellerer Rechner und flächendeckender Versorgung mit Internetzugängen wird diese Kommunikation nur eben nach und nach in eine neue Dimension gehoben, die vor ein paar Jahren technisch eben nicht realisierbar war. Das ganze Web2.0-Getue ist doch nur für Marketingfuzzies nötig, damit sie sich dieses Merkmal auf alle Projekte pappen können.
Frank Huber added these pithy words on Nov 02 07 at 11:17Na ja, irgendjemand muss dem Phänomen einen Namen geben – und wenn es Tim O’Reilly ist. Übrigens kein Marketingfuzzi, sondern ein echter Silicon-Valley-Insider … und m.E. wirklicher Visionär.
Daniel added these pithy words on Nov 03 07 at 4:52@Frank
Ich meinte damit doch nicht den Namensgeber, sondern die ganzen Agenturen und Firmen, die sich derzeit mit “Web2.0″ schmücken und das ganze feiern, als gäbe es nichts wichtigeres auf der Welt. Wer diese Entwicklung auf der letzt- und diesjährigen OMD miterlebt hat, weiss wovon ich rede. Jeder will mitspielen aber kaum einer macht sich Gedanken, wie man solche Projekte langfristig gewinnbringend monetarisieren kann.
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