Mediaschaltungen sind eigentlich Umwege. Umwege auf dem Weg zum Direktkauf und daher für Werbetreibende letztendlich rausgeworfenes Geld. Getreu dem Werber-Spruch: Wir schmeissen die Hälfte unseres Geldes für Werbung raus, wird wissen nur nicht welche.
Denn im Punktmarkt Internet gilt es den Käufer direkt und ohne Umwege in den Shop zu kriegen. Und da kann das Web 2.0 helfen, wie der neueste Trend aus USA namens “Shopcasting” zeigt. Man nehme tolle Produkte und wende die Formel Shopping + Broadcast = Shopcast an, fertig ist das Konzept.
Populär wurde Shopcasting durch die US-Firma Thisnext, die Mitte diesen Jahres ihren Dienst erfolgreich starteten. Wer heute cool ist, der hat natürlich ein shopcast badge. Oder betreibt vielleicht bald selbst einen solchen Dienst.
Grundvoraussetzung ist natürlich (mal wieder) ein User, der mitmacht und spannende Produkte. Denn für low interest-Produkte wie z.B. die Commodities Mehl, Zucker, o.ä. wird sich niemand interessieren, da muss schon die neue PSP3 her oder andere coole Gadgets.
Insofern ist Shopcasting nichts für jeden und jedes Produkt. Und es es ist übrigens auch nichts ganz Neues. Amazon bietet z.B. Self-Optimizing-Links (beta) oder ähnliche Funktionen schon länger an, bis hin zum aStore (siehe unser Beispiel).
Wer übrigens ganz umfassend und aktuell über diese Trends berichtet ist der Exciting Commerce Blog. Die Betreiber bieten auch Intensivworkshops zu 449 Euro netto an. Bedenkt man dass dies ein Fünftel meines Vortragshonorars ist, dann ist so ein Workshop für Shoppingkonzept-Interessierte sicher ein Schnäppchen, da man nur empfehlen kann …
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