
(Foto: Copyright FC Deutschland/Land der Ideen, Berlin 2006)
Mein Eintreten in die Blogosphäre hat eine Fülle an Reaktionen ausgelöst.
Hier meine ganz persönliche Auswahl:
etwas schräg, dieser doktorvogel, oder ?
Eigentlich doch ein schlauer Mann, der Herr Huber.
was war die frage nochmal? ach ja, professionalität. eine glanzvolle präsentation derselben.
“mein Gott wie arm ist das denn…”
Das ist die A-Klasse der Blogger, Herr Huber
Dagegen ist ja ein Kindergarten eine geordnete Veranstaltung.
Er hat “Jehova” gesagt!
Jeder nur einen Stein!
ich liebe einfach diese Netz-Schlägereien. Man braucht nur erst ein Opfer…
Die Mentalität der Menschen hier ist anders.
Wenn es “gute” Dinge gibt, muss es auch “unschöne” Dinge geben. So ist die Welt. Verlogenes Pack.
Dieser kollektive Aufschrei ist in diesem Fall nicht zu verstehen.
Daumen hoch, Herr Huber, Respekt, Sie haben’s drauf.
Und zum Thema “Diese Schwarz-Weiß-Malerei hier geht mir mächtig auf den Sack.” erreichte mich diese Mail, deren Inhalte ich gerne wiedergebe:
“Sehr geehrter Herr Dr. Huber,
ich bin Werbung & Marketing nicht gerade aufgeschlossen. Ich akzeptiere, dass dies halt zu unserem Wirtschaftssystem gehört, von dem auch ich profitiere. Skeptisch bin ich auch bezüglich ihrem “Angebot” an die blogger. Wenn jedoch eines gelernt habe, dann, dass man jemanden eine Chance geben sollte. Nur dann gibt es Entwicklung. Von diesem Prinzip lebt übrigens auch das “web2.0″. Communities und Kommunikation bedeutet immer, fremden Menschen die Gelegenheit zu geben, ihre Ideen vorzustellen.
Was in den Kommentaren der beiden blogs abläuft ist irgendwie ein Abbild für die Situation in Deutschland. Die Ansprüche sind hoch, aber die Geduld diese zu erreichen ist gering. Es muss alles klappen, sofort und jetzt. Die Vorteile eines “A-list-bloggers” werden gerne genommen, inkl. Medienpräsenz (bei Vetter, Schwenzel und Harste), die Unannehmlichkeiten, dazu zähle ich auch “unerwünschte” Anfragen, sollen bitte schön draussen bleiben. Dazu wird von Polemik über persönlichen Angriffen bis zu juristischen Drohungen alles aufgefahren.
Obwohl es Stammtisch-Rhetorik ist: Kein Wunder, dass soviele Leute Deutschland den Rücken kehren.
Kopf hoch, lassen Sie sich nicht durch solche Idioten demotivieren.
Alles Gute
Herr B.”
Euphorie zu verbreiten ist in einer freien Gesellschaft nicht strafbar – einige haben meine Botschaft gern aufgenommen und sind froh darüber, dass sich was tut.
Andere, die nicht wissen, was sie tun sollen, machen einen auf rebellisch und sind enttäuscht, dass nicht die ganze Welt in ihr trauriges lamento della vita povera einstimmt. Gut zu wissen, dass die statt Visionen immerhin 53 Zimmer haben, um sich nach ihren als kulturgeschichtlich so wertvoll verbrämten Prügelorgien darin zu verkriechen.
Mein Fazit ist da eher: “Make blogs, not war”. Denn für mich gilt: “Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.” (Henry Ford, amerikanischer Industrieller, 1863 – 1947).


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